Der erste Trip führte uns auf die damals fest in Schweizer Hand befindliche Insel Helengeli. Es war Januar 1992, die Strömungen unerbittlich, das Wetter und die Temperaturen alles andere als tropisch. Als fast noch blutige Anfänger (40 Tauchgänge) waren wir mit den widrigen Umständen mehr beschäftigt als uns lieb war. Nur mit viel Glück endete ein Shoredive nicht in einem Drama.... Im März 1993 dann nach Fiha Lohi (Axel Horn) und im November 1994 wiederum nach Helengeli (leider schlug das Wetter erneut Kapriolen). Unsere Eindrücke von den Malediven sind durchzogen: Die Tauchgänge waren von unvergesslich bis trist. Viel zu viel hängt unseres Erachtens vom Tauchguide und von der Organisation ab. Wer auf dem richtigen Dohni sitzt, hat Glück. Lange Anfahrtswege zum Aussenriff müssen in Kauf genommen werden; aufkeimende und geschürte Hoffungen werden oft enttäuscht. Gleichwohl glauben wir, dass die Malediven ein ideales Ziel für Taucher mit durchschnittlichen Erwartungen sind und für solche, die noch nicht "alles" gesehen haben. Die Schönheit dieser einzigartigen Atolle zieht jedermann in seinen Bann. Inseln, die einem alles vergessen und die Heimreise zur Qual werden lassen.