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über uns |
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Ruth Pfeiffer
Obwohl ich auf dem Bauernhof im Kanton Bern (Niederbipp) aufgewachsen bin und in meiner spärlichen Freizeit stets im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb im Einsatz war: mein Herz schlug schon bald und sehr heftig für tropische Gefilde und fremde Länder. Den "Kick" zum Tauchen (oder war es Berufung?) erlebte ich 1991 auf Curaçao, den Niederländischen Antillen. Die Zeit reichte damals nicht mehr , um noch das Tauchbrevet zu erwerben. Wieder zuhause meldete ich mich und Adrian gleich in Kreuzlingen (Bodensee) in die Tauchschule an. Dann nahm alles seinen Lauf: im kalten Wasser und mit unpassendem Nassanzug der erste Tiefschlag, dann - nach dem Erwerb des ersten Brevets - auf Roatan/Honduras die ersten Highlights im warmen Wasser. Von da an war der Fall klar: ich wurde zur fanatischen Taucherin, die nichts dem Zufall überlässt. Mal auf der Suche nach den verrücktesten und seltensten Kleinstlebewesen in tropischen Meeren, auf die ich Adrian geduldig aufmerksam mache (er sieht sie nicht immer...), mal beim Eistauchen oder Wracktauchen, mal mit Nitrox oder Rebreather, mal mit normaler Pressluft: das Tauchen hat mich voll in seinen Bann gezogen. Nach einer harten Woche im Warenhaus GLOBUS in St. Gallen freue ich mich jedes Wochenende auf's Tauchen - jetzt auch im Süsswasser, denn für mich kommt seit 10 Jahren nur noch Trockentauchen in Frage. Neopren im See ist mir einfach zu kalt. Selbst bei tropischen Wassertemperaturen von 28°C und mehr steige ich nicht ohne meinen 7mm-Anzug ins Wasser. Zu frisch sind noch die Erinnerungen an meinen ersten Tauchgang anfangs Juni im 8° C kalten Bodensee im schlottrigen Nassanzug, bei Wind und Regen....
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Adrian Pfeiffer
Wasser,
Schwimmen und Tauchen - all das hat mich schon als Junge immer fasziniert.
Meine erste Schnorchelausrüstung bekam ich mit ungefähr 9 Jahren
geschenkt; den Ausweis für den Schweiz. Schwimmtest , wo
nach 200 m Schwimmen ein Gegenstand aus 2 m Tiefe zu bergen war,
erwarb ich mir als 11 jähriger Schüler im Jahr 1968. Schlotternd,
frierend und mit violetten Lippen war mir kein Tag im Schwimmbad
zu kalt. Trotzdem waren meine Eltern der Meinung, Bergwanderungen und
Gipfelbesteigungen wären für meine Gesundheit besser als die nasse
Badehose. Im Frühling und Herbst hiess es daher, am
Sonntag bereits vor 06.00 h aus dem Tiefschlaf geweckt zu werden, um hinter meinen
Eltern und meinem älteren Bruder gehässig in Richtung irgendeines
Berges über 2000 m.ü.M. zu trotten. Obwohl in der schönen Ostschweiz
aufgewachsen (Bad Ragaz, Kanton St. Gallen) und daher eigentlich für die
Bergwelt prädestiniert: meine Leidenschaft war das Wasser. Und so
ist es heute noch: keine Woche vergeht, ohne dass ich mit Ruth und
Clubkollegen einen Tauchgang in den heimischen Gewässern unternehme. In
meiner aufreibenden Tätigkeit als Untersuchungsrichter für
Wirtschaftsdelikte gibt mir das Tauchen genau die Abwechslung und
Zerstreuung, die ich benötige. Tauchen - so hab ich mal gelesen - ist
"die Raumfahrt des kleinen Mannes"...
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