Eine Kombination von Negros und Bohol lohnt sich alleweil. Die Inseln liegen gute 2 Stunden per Speedboot von einander entfernt. Unsere dritte Philippinen-Reise brachte uns im März 2006 zuerst ins Pura Vida bei Tumanguete/Negros. Dort fühlten wir uns rundum wohl: tolle Crew, stets Superstimmung (an der Bar wie beim Tauchen), saubere Zimmer und eine perfekt geführte Tauchbasis. Die Tauchplätze bieten für jeden Geschmack das Passende, auch wenn für die wirklich guten Plätze wie das Apo Reef einige Stunden an Hin- und Rückfahrt auf sich genommen werden müssen. Wir wären gerne länger geblieben, aber nach 4 Tagen (weil ausgebucht) wechselten wir per Speedboot nach Takbilaran/Bohol und weiter ins Ananyana Resort. Schon bei der Ankunft der erste Schock: diese Stille, Oase der Ruhe - schon fast mystisch, im Vergleich zum lebhaften Pura Vida. Das Resort ist durchgestylt vom Badezimmer bis hin zum Essteller: alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Das Essen ist erstklassig - immer frisch, nie ab Buffet, doch sehr teuer. Doch waren wir nicht zum Tauchen dahin gefahren? Da wäre einiges mehr drin gelegen, was die Tauch-Infrastruktur betrifft. Die Tauchplätze mögen mit Negros nicht mithalten: mässiges Rifftauchen, ausser bei Cabilao, wo die Riffe noch sehr intakt sind.