Wer in Bali tauchen will, kombiniert dies am besten, indem er z.B. eine Woche im kühlen Südosten und eine im tropischen Norden verbringt. Die wenigen Fahrstunden lohnen sich, zumal man auf diese Weise die halbe Insel umrundet und auch vom Land viel Interessantes zu sehen bekommt. So taten es wir im Okt. 2009: 7 Tage im "Lotus Bungalows", 7 Tage im "Pondok Sari". Die Tauchplätze sind so verschieden wie man es kaum erwartet. Der Süden ist kalt (23° C Wassertemp.) und strömungsreich, dafür sind die Chancen gross, den legendären Mondfisch vor die Maske zu bekommen. Der Bewuchs ist absolut intakt. Im Norden kommen bei 28° C Wassertemp. echte Urlaubsgefühle auf. Bei beiden Destinationen galt: die Abwechslung war relativ spärlich; zu oft wurden dieselben Spots angefahren, da stets auf das niedrigste taucherische Niveau Rücksicht genommen wurde. Im Pondok Sari empfielt es sich unbedingt, zum UW-National Park zu fahren und an die Secret Bay. Echt "schrottreif" sind die Plätze vor dem Resort. Super sind die Tauchboote im Lotus: pickfein sauber, Toilette an Bord, gedeckter Innenraum. Anders im Pondok Sari: man ist schutzlos dem Wind ausgeliefert und wird klitschnass vom spritzenden Wasser (und das während rund 45 Min.), und: kein WC an Bord.